Nutzungsbedingungen
Die Betreiberangaben und rechtlichen Rahmenbedingungen sind noch nicht freigegeben.
Diese Bedingungen sind ein Arbeitsentwurf für die Produktvorschau von BelegDock. Sie sind kein freigegebenes Vertragswerk. Betreiberidentität, vollständige Leistungsbeschreibung, Haftungsregeln, Kündigungsmodalitäten und Auftragsverarbeitungsvereinbarung müssen vor einem öffentlichen Produktivangebot geprüft und ergänzt werden.
1. Gegenstand des Dienstes
BelegDock richtet sich an Unternehmen. Der Dienst verbindet ein Stripe-Konto, übernimmt unterstützte finalisierte Rechnungen und erzeugt daraus eine strukturierte XRechnung. Nach erfolgreicher technischer Validierung kann ein Versand per E-Mail erfolgen. Stripe bleibt für Rechnungs- und Zahlungsabläufe zuständig.
Der erste Funktionsumfang ist auf unterstützte inländische deutsche B2B-Fälle begrenzt. Nicht unterstützte Steuer-, Rundungs-, Korrektur- oder Dokumentfälle werden gestoppt und zur Klärung angezeigt. Peppol-Zustellung und Behördenportale sind nicht Bestandteil des beschriebenen Angebots.
2. Technische Validierung und Datenverantwortung
Eine bestandene technische Validierung ist keine allgemeine Rechts- oder Steuerberatung und garantiert nicht die inhaltliche Richtigkeit der Angaben. Der Kunde ist für vollständige, richtige und berechtigt übermittelte Rechnungs-, Steuer- und Unternehmensdaten verantwortlich.
Der Kunde muss die erzeugten Dokumente und den Versandprozess vor dem produktiven Einsatz anhand repräsentativer Fälle prüfen. Fehlermeldungen, fehlende Pflichtangaben und nicht unterstützte Fälle sind zeitnah zu bearbeiten.
3. Konto und Verbindungen
Zugänge dürfen nur durch berechtigte Personen eingerichtet werden. Passwörter, Authenticator-Schlüssel und Wiederherstellungscodes sind vertraulich zu behandeln. Der Kunde kann die Stripe-Verbindung trennen; dadurch können neue Rechnungen nicht mehr regulär übernommen werden.
Bei einem eigenen Resend-Zugang ist der Kunde für die Berechtigung des API-Keys, die Domainverifizierung und die Einhaltung der Bedingungen seines Versanddienstes verantwortlich. Das Trennen einer Verbindung ersetzt keine Kündigung eines Abonnements.
4. Tarife und Abrechnung
Der Starter-Tarif kostet 19 € pro Monat mit 100 Belegen, Growth 49 € mit 500 und Scale 149 € mit 2.500. Der verwaltete Versand ist enthalten. Der eigene Resend-Zugang ist als BYOK-Add-on für zusätzliche 20 € pro Monat erhältlich; externe Resend-Kosten sind nicht enthalten. Der Grundpreis wird monatlich im Voraus über Stripe abgerechnet. Alle genannten Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.
Gezählt wird jeder Rechnungs- oder Korrekturbeleg, sobald er erstmals technisch validiert ist, auch wenn der anschließende Versand fehlschlägt. Technische Wiederholungen werden nicht erneut gezählt. Zuerst gilt das Inklusivkontingent des Tarifs, danach werden bereits gekaufte Zusatzbelege verbraucht. Neue Zusatzpakete werden nicht mehr angeboten.
Hat der Kunde der verbrauchsabhängigen Abrechnung beim Tarifabschluss oder in der Abrechnung ausdrücklich zugestimmt, wird jeder weitere Beleg zum Stückpreis des Tarifs berechnet: 0,15 € bei Starter, 0,10 € bei Growth und 0,06 € bei Scale. Maßgeblich ist der Tarif zum Zeitpunkt der Zählung. Ohne diese Zustimmung wird die Verarbeitung angehalten, sobald Kontingent und Zusatzbelege aufgebraucht sind. Zusätzliche Belege eines Abrechnungszeitraums werden mit der nächsten monatlichen Stripe-Rechnung abgerechnet. Nach dem Ende eines Abonnements werden verbleibende zusätzliche Belege zum Ende des bezahlten Zeitraums abgerechnet. Beträge unter 0,50 € werden nicht gesondert in Rechnung gestellt; schließt der Kunde erneut einen Tarif ab, werden sie mit dessen nächster monatlicher Rechnung abgerechnet.
Tarifwechsel und Kündigung erfolgen im Stripe-Kundenportal. Laufzeit, Kündigungsfristen und Erstattungen müssen im endgültigen Vertrag festgelegt werden.
5. Demo und produktiver Einsatz
Demo-Dokumente verwenden ausdrückliche Beispieldaten. Ein erfolgreicher Demo-Lauf bestätigt weder eine echte Stripe-Verbindung noch eine produktive E-Mail-Zustellung. Live-Verarbeitung erfordert einen aktiven Tarif, vollständige Daten und konfigurierte Integrationen.
6. Verfügbarkeit und Verantwortungsgrenzen
Verarbeitung und Zustellung hängen auch von Stripe, Resend, dem Empfängersystem und der Infrastruktur ab. Eine E-Mail kann trotz erfolgreicher Übergabe verzögert, abgelehnt oder im Spamordner eingeordnet werden. Die genaue Verfügbarkeitszusage, Supportleistung und rechtlich zulässige Haftungsregelung sind noch festzulegen.
7. Datenschutz, Aufbewahrung und Vertragsende
Für die Verarbeitung personenbezogener Rechnungsdaten ist vor Produktivbetrieb eine passende Auftragsverarbeitungsvereinbarung erforderlich. Der Kunde bleibt für gesetzliche Aufbewahrungspflichten verantwortlich. Export, Datenlöschung, Fristen und Wiederherstellungsmöglichkeiten bei Vertragsende müssen im endgültigen Vertrag beschrieben werden.

